В это воскресенье мы снова собирались вместе, чтобы своими руками создавать подарки для людей с ограниченными возможностями. Такие встречи объединяют нас и дарят тепло тем, кому оно особенно нужно.
🤝 Ребята, присоединяйтесь! Нас очень не хватает, и ваша сердечная помощь действительно важна. Каждые руки, каждая добрая душа — это огромный вклад в наше общее дело.
📅 Следующий сбор состоится в среду, 10.12, в 17:30. Приходите, будем рады каждому!
An diesem Sonntag haben wir uns wieder getroffen, um Geschenke für Menschen mit Behinderungen mit unseren eigenen Händen zu basteln. Solche Treffen verbinden uns und schenken Wärme denen, die sie besonders brauchen.
🤝 Schließt euch uns an! Wir vermissen euch, und eure herzliche Unterstützung ist sehr wichtig. Jede helfende Hand und jedes gute Herz ist ein wertvoller Beitrag zu unserer gemeinsamen Arbeit.
📅 Das nächste Treffen findet am Mittwoch, den 10.12., um 17:30 Uhr statt. Kommt gerne vorbei – wir freuen uns auf jeden von euch!
27–29 ноября 2025 года наша организация приняла участие во встрече независимых НКО в Париже — событии, которое собралo представителей самых разных ассоциаций и инициатив со всей Европы. В атмосфере взаимопонимания и доверия мы вместе обсуждали, как укреплять гражданское общество, защищать права людей и развивать проекты, направленные на социальную справедливость и инклюзию.
На протяжении трёх дней в рамках встречи прошли круглые столы, панельные дискуссии и творческие мастер-классы — всё от стратегий устойчивого развития до культурных и образовательных инициатив. Особое внимание уделялось роли НКО как «моста» между людьми: мы обсуждали, как через искусство, совместные проекты и диалог можно создать пространство, где слышат каждого — независимо от происхождения, языка, социального статуса или ограничений.
Мы услышали множество личных историй: о барьерах, с которыми сталкиваются люди, о тех, кто смог преодолеть трудности, и о тех, кто не потерял надежду. Эти рассказы вдохновили нас задуматься: как сделать так, чтобы участие в жизни общества было доступно для всех? Как обеспечить, чтобы решения принимались с учётом разных точек зрения?
Кроме того, на форуме мы нашли новых партнёров — организации, с которыми уже обсуждаем совместные проекты. Мы увидели, как много общего у людей, которые хотят изменить свою среду к лучшему, и как важнообъединять усилия, чтобы идеи становились реальностью.
Для нас участие в этой встрече — не просто этап: это импульс к действию. Мы возвращаемся домой с новыми знаниями, контактами и вдохновением. И намерены использовать всё это в нашей работе: делать так, чтобы помощь, вовлечение и возможности стали доступны максимальному числу людей.
Мы благодарны организаторам и всем участникам за открытую площадку и искренний диалог — и надеемся, что такие инициативы станут регулярными, а их результаты помогут строить более справедливое, солидарное и понимающее общество.
Der Besuch beim Radiosender Kosmos war ein interessantes und lehrreiches Erlebnis. Im Studio bekamen wir einen Einblick in die Abläufe einer Podcast-Produktion und konnten direkt miterleben, wie Beiträge geplant, aufgenommen und bearbeitet werden.
Wir hatten die Gelegenheit, unsere Arbeit vorzustellen, über aktuelle Projekte zu berichten und die Bedeutung zivilgesellschaftlichen Engagements für die russischsprachige Community zu erläutern. Die Gespräche mit den Moderator*innen waren konstruktiv und informativ, sodass wir unsere Themen klar und strukturiert darstellen konnten.
Unter dem Beitrag wird eine Audiodatei verfügbar sein, in der die Aufnahme nachgehört werden kann.
Am 29. November 2025 hatten wir die besondere Gelegenheit, am Berliner Behindertenparlament im Abgeordnetenhaus teilzunehmen. Gemeinsam mit engagierten Vertreter*innen aus ganz Berlin erlebten wir, wie wichtig es ist, politischen Anliegen von Menschen mit Behinderungen eine starke, sichtbare Stimme zu geben. Schon beim Betreten des historischen Plenarsaals war spürbar, dass hier nicht nur Politik gemacht wird – hier wird Teilhabe gelebt.
In verschiedenen Arbeitsgruppen, offenen Gesprächsrunden und fachlich fundierten Panels diskutierten wir, wie Barrieren in unserer Stadt weiter abgebaut und echte Mitbestimmung ermöglicht werden können. Besonders beeindruckend waren die persönlichen Erfahrungsberichte der Teilnehmenden sowie die klare Forderung, Inklusion nicht als „Sonderthema“, sondern als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu begreifen.
Participants engaging in discussions at the Berlin Disability Parliament, highlighting the importance of inclusive representation.
Die Atmosphäre im Parlament war geprägt von gegenseitigem Respekt, lebendigem Austausch und der gemeinsamen Vision einer inklusiveren Zukunft. Die zahlreichen Anregungen, kreativen Lösungsansätze und politischen Forderungen, die wir mitnehmen konnten, geben uns neue Kraft für unsere eigene Arbeit.
Wir sind dankbar, Teil dieses wichtigen demokratischen Formats gewesen zu sein – und freuen uns darauf, die gewonnenen Eindrücke und Impulse weiterzutragen, damit Berlin für alle Menschen zugänglicher, gerechter und vielfältiger wird.
Vom 07. bis 09. November 2025 nahmen wir aktiv an der ImPlural-Ideenwerkstatt „Upgrade des gesellschaftlichen Dialogs“ im Spark by Hilton Wuppertal City Centre teil. Gemeinsam mit Teilnehmenden aus ganz Deutschland diskutierten wir, wie gesellschaftlicher Dialog in Zeiten globaler Krisen gestärkt und Vielfalt als Grundlage für Vertrauen und Zusammenhalt genutzt werden kann.
In interaktiven Formaten, kreativen Workshops und inspirierenden Gesprächen entwickelten wir Ideen, wie Theater, Kunst, Literatur und gemeinschaftliche Aktionen neue Räume des Miteinanders schaffen können. Besonders der Austausch über innovative Ansätze für gesellschaftlichen Dialog und Teilhabe war für uns bereichernd. Wir freuen uns, Teil dieses spannenden Prozesses zu sein und die gewonnenen Impulse in unsere eigene Arbeit einzubringen – für eine offene, vielfältige und dialogorientierte Gesellschaft.
Unser Besuch im Bundesministerium für Arbeit und Soziales – Kennenlernen, informieren und austauschen
ICF-basierte Teilhabeforschung: Thema und Ziele der Fachkonferenz
Am 26. März 2025 nahm Repeat Charme e. V. an einer Fachkonferenz zur ICF-basierten Teilhabeforschung im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) in Berlin teil. Eingeladen waren Fachleute aus Forschung, Praxis, Politik und Selbstvertretung. Im Mittelpunkt der Konferenz – treffend betitelt „ICF-basierte Teilhabeforschung – Machen die neuen Daten einen Unterschied?“ – stand die Vorstellung des Abschlussberichts der zweiten Welle der Repräsentativbefragung zur Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (kurz Teilhabesurvey). Diese groß angelegte Studie lieferte erstmals umfangreiche Daten zur Lebenssituation und Teilhabe von Menschen mit Beeinträchtigungen auf Basis einer neuen, menschenrechtsorientierten Definition von Behinderung . Behinderung wird dabei nicht mehr als rein individuelles Defizit gesehen, sondern als Ergebnis der Wechselwirkung zwischen einer gesundheitlichen Beeinträchtigung und den baulichen oder sozialen Barrieren der Umwelt.
Die Fachkonferenz diente auch dazu, die neuen ICF-basierten Daten für die Forschung freizugeben. Zeitgleich wurde bekanntgegeben, dass diese anonymisierten Daten nun im Forschungsdatenzentrum der BAuA für wissenschaftliche Auswertungen zur Verfügung stehen . Von dieser zweiten Erhebungswelle, an der über 27.000 Personen teilgenommen hatten – darunter erstmals auch Menschen in Betreuungseinrichtungen oder ohne festen Wohnsitz – erhofft man sich neue Erkenntnisse für die Teilhabeforschung. Entsprechend zielte die Veranstaltung darauf ab, gemeinsam zu diskutieren, welche Potenziale die Nutzung dieser neuen Daten bietet, um Teilhabe und Inklusion von Menschen mit Behinderungen weiter zu verbessern. Vertreter des BMAS und des beauftragten Forschungsinstituts (infas) präsentierten dazu zentrale methodische Herausforderungen, Ergebnisse und Schlussfolgerungen aus dem Teilhabesurvey.
Austausch und Eindrücke: Perspektiven der Betroffenen
Auch aus unserer Sicht war die Fachtagung äußerst bereichernd. Als Betroffenenvertretung wurden wir – Repeat Charme e. V. – eingeladen, unsere Perspektiven einzubringen, was uns sehr gefreut hat. Unsere Erfahrungen und Visionen flossen aktiv in die Diskussionen ein und wurden von den Anwesenden als wertvoll wahrgenommen und ernst genommen. Besonders wichtig war, dass die Stimmen der direkt Betroffenen gehört wurden – ein Aspekt, der der Veranstaltung eine praxisnahe Tiefe verlieh.
In den Vorträgen und Gesprächsrunden ging es vor allem um folgende Punkte:
Vorstellung aktueller Projekte und Forschungsergebnisse – allen voran die neuen Teilhabesurvey-Daten und deren erste Erkenntnisse,
gemeinsame Überlegungen zur Verbesserung der Teilhabe in verschiedenen Lebensbereichen (etwa Abbau von Barrieren in Bildung, Arbeitsleben oder Freizeit),
Ideen für eine engere Vernetzung von Forschung und Praxis, um Maßnahmen zur Inklusion effektiver zu gestalten.
Die Fachkonferenz war ein voller Erfolg. Es entstanden neue Kontakte zwischen den Teilnehmenden, und wir konnten viele wertvolle Einblicke gewinnen. Vor allem wurde deutlich: Wirkliche Teilhabe gelingt nur, wenn Betroffene von Anfang an mitgestalten. Dieses Fazit nahmen wir aus dem Tag mit – und wir sind dankbar, dass unsere eigene Beteiligung daran ein lebendiges Beispiel war.